BETRIEBSTEIL OTTERSBERG SITZ DER GESELLSCHAFT Gründung 1969 Betriebsfläche 10,57 ha Glasfläche 27 000 qm
Im Betriebsteil Ottersberg findet die Kultur und Treiberei von 180 000 Azaleen (Rhod. simsii) statt. Des Weiteren werden in diesem Betriebsteil von November bis April 27 Millionen Heide - Jungpflanzen gesteckt und ganzjährig kultiviert. Verwaltung und Verkauf befinden sich in Ottersberg, sowie die Abteilung Produktentwicklung.
Umliegend befindet sich die gesamte Ausgleichsfläche: Feucht- und Obststreuwiesen und ein zum Mischwald umgewandelter Kiefern - Anflugwald
BETRIEBSTEIL ECKSTEVER Gründung 1983 Betriebsfläche 14,65 ha Glasfläche 10 000 qm
In Eckstever werden zum Hauptteil die Jungpflanzen kultiviert, die ab Mai pikiert werden. Die pikierten Jungpflanzen werden dort im Freiland überwintert. Nur empfindliche Sorten und Arten stehen dort über Winter unter unbeheizter Glasfläche. Die eigenen Heide - Mutterpflanzen, ca. 1 Millionen, werden im März getopft, bis zur Blüte kultiviert und verkauft.
1949
Gottlieb Elfers
baut als erster im Bremer Gartenbau einen massiven Schuppen
zum trockenen Lagern von Koks.
1954
Erica gracilis
werden über eine “Hobby-Pumpe“ und einen Wasserschlauch
Topf für Topf mit Wasser versorgt.
1955
Die Bewässerungsproduktivität
wird mit einem Zweiteiler verdoppelt und schließlich mit
einem Dreiteiler sogar verdreifacht. Silber Gartenbau ist dabei
unter den ersten, die dies so praktizieren.
1956
Es entsteht im
Bremer Betrieb das erste Gewächshaus aus verzinktem Stahl
mit einer durchgehenden, zentral zu bedienenden Firstlüftung.
Als zweiter Betrieb nach Gartenbau Klusmann werden „Otte“
Betontische aus Fertigteilen eingebaut.
1957
Georg Silber
entwickelt den ersten „Mono-Rail“ Gießwagen
für Eriken in Deutschland.
1958
Georg Silber setzt
als erster erste Rinnen- und Anstau-Bewässerung ein. Es
erfolgt die Umstellung von Kohleheizung auf leichtes Erdöl.
1960
Hermann Silber
beginnt die gesteuerte Kultur von Topfchrysanthemen in Deutschland
mit der Sorte `Bonafon Deluxe`.
1963
Bau des ersten
Großraum-Gewächshauses (Achsmaß 11,20 m) in
Bremen und Umgebung, ausgerüstet mit „Otte“-Betontischen
in damals in Deutschland völlig neuer Querbeet-Einteilung
und Unterheizung.
1964
Silber ist Vorreiter
in der Kultur von Topfpoinsettien, die bis dahin nur als Schnittblume
gehandelt wurde. Die Poinsettien „Elisabeth Ecke“
werden als Einstieler im 11 cm Tontopf in Kultur genommen.
1965
Hermann Silber
importiert aus den USA durch die Firma Fred C. Glöckner
Inc. das erste Stauchemittel „B-Nine“ und macht
damit Versuche an Topf Chrysanthemen und Poinsettien.
Silber ist erster
Kunde von Volmatic aus Dänemark in Deutschland mit dem
Einbau einer Tröpfchen Bewässerung in Verbindung mit
Sand- Anstau.
Beginn der ersten Versuche
mit Quick-Pot-Platten QP 273 für die Stecklingsanzucht
von Erica gracilis.
1966
Es werden bereits alle Chrysanthemen
und Poinsettien gestaucht. Das Resultat ist eine wesentlich
verbesserte Qualität bei dichterem Stand und dadurch höhere
Produktivität.
Nach Gartenbau
Richter in Morsum kam die zweite Meyer-Topfmaschine in Norddeutschland
zum Einsatz. Einführung einer Schlagkartei für alle
Kulturmaßnahmen.
Umstellung der
gesamten Vermehrung auf das Quick-Pot System und der Beginn
einer langjährigen Entwicklungsarbeit mit der Fa. HerkuPlast,
die bis heute anhält.
Es folgten in den späteren Jahren die Entwicklung der QP
054 für pikierte Erica gracilis, die QP 150 für die
Stecklingsvermehrung von Azaleen und die QP 028 für die
Jungpflanzenanzucht von Azaleen. Weitere Plattentypen folgten.
1969
Beginn des Aufbaues
des Zweigbetriebes in Ottersberg. Es standen dafür keine
Mittel aus Immobilien-Verkauf zur Verfügung.
Entscheidung
für das“ Deutsche Normgewächshaus“ mit
dem Achsmaß 12,55 m in Blockbauweise.
1970
Eine Lochbohrmaschine
von Rathmakers kommt zum Einsatz.
1971
Zum Stutzen
der Eriken kommt erstmals ein Rasenmäher zum Einsatz.
1972
Beginn der
Entwicklungsarbeit von der Calluna als Baumschulpflanze in
Ballenkultur zur Zierpflanze im Topf.
1976
Silber ist führend
im Einbau einer automatischen Innenschattierung. Später
entwickelt sich daraus der Energieschirm.
1978
Produkteinführung:
Calluna vulgaris im 11 cm Tontopf mit dem Ø 20/23 war
in Hamburg auf dem Großmarkt schnell ein beliebtes Produkt.
Einsatz
einer ersten Kistenfüllmaschine für Quick-Pot-Platten
und einer Druckstation zum Drücken der Pikierlöcher.
1980
Beginn
der Umstellung vom Ton- zum Plastiktopf.
1982
Einsatz
von Off-Shot-O als letztes Stutzen von Azaleen nach der Endaufstellung
im Freiland und unter Glas. Diese spezielle Art des Einsatzes
wurde im Hause Silber entwickelt.
1984
Silber ist der erste Betrieb in Europa mit Azaleen im Plastik-Topf.
Einbau
der ersten Rolltische und Beginn der Ebbe-Flut-Bewässerung
Systems „Volmatic“.
1986
Einbau
der ersten Roll-Mobiltische im Azerca-Bereich.
Einsatz des 2. „Indal-Klima-Computers“ in Deutschland.
1993
Bau von Venlo-Gewächshäusern mit dem Achsmaß
12,80 und 4,5 m Stehwandhöhe.
2001
Einsatz eines „TTA“ – Pikierautomaten mit
32 Greifern und einer stündlichen Pikierleistung zwischen
8 000 und 18 000.
Beginn mit dem Abdecken aller Freiland-Stellflächen mit
Bändchengewebe im offenen System.
2003
PPM
wird als Pilotprojekt bei Silber eingeführt.
Silber
lässt sich zur Auftragserfassung im Bereich Jungpflanzen
eigens ein Programm neu erstellen.
2005
Das
Kostenkalkulationsprogramm PUP wird eingeführt.
2007
Einsatz einer 2. Pikierstraße mit einem „TEA“-Automaten,
auch zum Topfen in den Endtopf.
2008
Ottersberg
wird komplett mit Energieschirmen ausgestattet. In den Steck-
und Schneidehäusern werden doppelte Energieschirme eingerichtet.
Erweiterung und Verbesserung der Steck- und Schneide-häuser.
Ausweitung von 34 auf 68 Steck- und Schneideplätze, mit
ergonomische Stühlen und erhöhten Tischen.
Beginnender
Neubau eines Venlo-Gewächshauses von Alkupro, Holland
mit Sicherheitsglas und mit der ersten funktionierenden durchgehenden
Firstlüftung bei einem Venlo-Block in Europa.
2009
Die Mobiltischabteilung
wird um 2 Gewächshäuser und die dazu gehörige automatische
Bewässerung mit einer Senmatic Anlage erweitert.